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Thema: Lesenswertes über die Immuntherapie

  1. #141
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    @Reiner
    Alles was ich zu dem komplexen Thema bzw. Therapie bisher zusammengetragen habe, betrifft die Zukunft.
    Hoffentlich dauert es nicht zu lange!
    Aber es ist eine konkrete Hoffnung für alle Fortgeschrittenen.
    Auf diesem Gebiet wird viel geforscht.
    Wir müssen am Ball bleiben und ggfs. an Studien teilnehmen.

    Lothar

  2. #142
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    Ich sehe es schon kommen: Irgendwann treffen wir uns mal irgendwo als Studienteilnehmer bei einer Immuntherapie🤗
    Lutz
    Ich bei myprostate: ___ Kenndaten ___ Grafiken ___ PSA-VZ ___ Beurteilungen ___ Mein Bericht

  3. #143
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    Nachtrag zur PROTAC Studie - die ersten Ergebnisse sehen schon ganz gut aus

    Ich habe mir das von der Arvinas Seite http://ir.arvinas.com/news-releases/...ial-data-first mal versucht zu übersetzen ( mit translater natürlich )


    Die ersten Ergebnisse zeigen, dass die PROTAC®-Proteinabbauprodukte von Arvinas von den Patienten bei den bisher getesteten Dosen gut vertragen wurden. Die anfänglichen Daten für ARV-110 stammen aus den ersten drei Dosis-Eskalations-Kohorten (35 mg, 3 Patienten; 70 mg, 4 Patienten; 140 mg, 3 Patienten). ARV-110 (35, 70 und 140 mg) wurde gut vertragen, es wurden keine dosislimitierenden Toxizitäten (DLTs) und keine unerwünschten Ereignisse des Grades 2, 3 oder 4 beobachtet.

    Die Dosisproportionalität für ARV-110 zeigt, dass die Expositionen von ARV-110 in präklinischen Studien Werte erreicht haben, die mit der Hemmung des Tumorwachstums assoziiert sind. Es wurden die Daten an den Tagen 1 und 15 nach der Erstdosierung ausgewertet. Die dritte (140 mg) Kohorte von ARV-110 erreichte durchschnittliche Plasmaexpositionen und durchschnittliche Maximalkonzentrationen, die in präklinischen Studien über den unteren Grenzen der mit Tumorwachstumshemmung assoziierten Bereiche lagen . Darüber hinaus waren der Anstieg der Exposition und die durchschnittliche maximale Konzentration von ARV-110 für alle drei bisher getesteten Dosen dosisproportional.

    Arvinas erwartet, dass die klinischen Daten aus der Phase-1-Eskalationsstudie mit ARV-110 im ersten Halbjahr 2020 vorliegen werden.

    Reiner








  4. #144
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    Zitat Zitat von Lothar M Beitrag anzeigen
    Alles was ich zu dem komplexen Thema bzw. Therapie bisher zusammengetragen habe, betrifft die Zukunft.
    Hoffentlich dauert es nicht zu lange!
    Ich bin nicht erpicht darauf eine Immuntherapie zu machen. Beim Melanom wird die Immuntherapie schon häufig angewendet. Die Wirkungsdauer beträgt zwei Jahre, also nicht kurativ. Die Nebenwirkungen sind erheblich, vielleicht mit einer Chemo zu vergleichen. Tod durch außer Kontrolle geratenes Immunsystem möglich. Da mache ich lieber eine Lu177 Therapie.

  5. #145
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Beim Melanom wird die Immuntherapie schon häufig angewendet. Die Wirkungsdauer beträgt zwei Jahre, also nicht kurativ. Die Nebenwirkungen sind erheblich, vielleicht mit einer Chemo zu vergleichen. Tod durch außer Kontrolle geratenes Immunsystem möglich. Da mache ich lieber eine Lu177 Therapie.
    Zwei Anmerkungen:
    - Die Nebenwirkungen einer Chemo sind nicht ohne, einige Nebenwirkungen lassen sich durch Medikamente abmildern oder verhindern. Trotzdem hat mich die zweite Hälfte der Chemo körperlich und auch beim Denkvermögen zeitweise belastet, aber es war zum Aushalten.
    Sollte es - ob kürzer oder länger - wieder notwendig sein, sehe ich einer zweiten Chemo gelassen entgegen.

    - Auch eine Lu177 Therapie ist nicht kurativ.


    Franz

  6. #146
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Ich bin nicht erpicht darauf eine Immuntherapie zu machen. Beim Melanom wird die Immuntherapie schon häufig angewendet. Die Wirkungsdauer beträgt zwei Jahre, also nicht kurativ. Die Nebenwirkungen sind erheblich, vielleicht mit einer Chemo zu vergleichen. Tod durch außer Kontrolle geratenes Immunsystem möglich. Da mache ich lieber eine Lu177 Therapie.
    Es wird nach verschiedenen Ansätzen einer Immuntherapie geforscht. Da es neue Therapieansätze sind, läßt sich über die Wirkungsdauer wenig belastbares sagen.

    Wichtig ist, dass man mehr über die Wirksamkeit oder das Versagen des Immunsystems bei Krebs mehr lernt.

    Ich finde es für Fortgeschrittene eine sehr ermutigende Entwicklung, dass sich neben der Chemotherapie und der Lu177 Therapie, weitere Therapiealterativen eröffnen.

    Auch wenn sie sich nicht als kurativ herausstellen, könnten sie jedoch lebensverlängernd sein.

  7. #147
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    Hier ein Link auf einen lesenswerten Erfahrungsbericht der Deutschen Krebsgesellschaft hinsichtlich der Behandlung von fortgeschrittenen Nierenkrebspatienten mit einer kombinierten Immuntherapie.
    Darin wird im einzelnen auf die Überlebensrate und Nebenwirkungen auch im Vergleich mit der Standardtherapie eingegangen.

    https://www.krebsgesellschaft.de/onk...erenkrebs.html

  8. #148
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    Ich wollte mich nicht gegen die Immuntherapie aufstellen, sondern nur vor zu großen Hoffnungen warnen. Als ich vor Jahren das erste Mal von Immuntherapie hörte, dachte ich, das Immunsystem wird so verändert, dass es alle Tumorzellen vernichtet und das genauso nebenwirkungsfrei wie eine Erkältung. Ich fürchte, viele Patienten denken erstmal genauso. Inzwischen habe ich gelernt, dass die Realität meilenweit von diesem Idealbild entfernt ist.
    Eine Ärztin sagte mir letztes Jahr: machen Sie Hormontherapie und wenn die nicht mehr wirkt, ist die Immuntherapie so weit, dass sie damit den Krebs wirksam bekämpfen können. Ich war so überrascht, das ich ihr nicht widersprochen habe. Ich hätte sagen sollen, ich habe aber den Vortrag von ihrem ehemaligen Kollegen Prof. Miller gehört. Danach ist das noch ein sehr weiter Weg:
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...361#post104361

  9. #149
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    Zitat Zitat von Barnold Beitrag anzeigen
    Da liegt liegt doch die Gefahr. Wir wissen doch, dass PSMA eben nicht prostataspezifisch ist, sondern u.a. auch auf den Speicheldrüsen sitzt. Bei der Radioligandtherapie mit 177Lu und/oder 225Ac versucht und kann man die Schäden daran durch Kühlung begrenzen. Wie das bei der Immuntherapie gehen soll und ob es da überhaupt eine Möglichkeit gibt erschließt sich mir momentan nicht.
    Man macht es genauso wie bei Radioligandentherapie oder Chemotherapie: man kühlt. Die Kühlung führt zu einer Minderdurchblutung und daher zu weniger Wirkstoff in dem Bereich.
    Zur Kühlung siehe hier die Cochrane Corporation: https://www.cochrane.org/de/CD011552...-geschwure-der
    Allerdings wäre der Nutzen bei Immuntherapie noch nachzuweisen.

  10. #150
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    Hier ein Auszug aus dem Artikel/Pilotstudie der zum Thema paßt:

    https://www.deutschesgesundheitsport..._Institutionen

    Die Speicheldrüsen der Patienten nehmen es auf, eine extreme Mundtrockenheit kann die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigen.
    In dem nun erschienenen Fachartikel, die die Wirkung der Tandem-Therapie erstmals als Pilotstudie beschreibt, konnten die saarländischen Forscher zeigen, dass diese Nebenwirkungen nicht mehr auftreten, wenn man Lutetium und Actinium miteinander auf bestimmte Weise kombiniert.

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