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Thema: Mal wieder ein Neuer

  1. #61
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    Konrad, ist es nucht so das auch Werte die immer wieder im gleichen Labor genommen werden ein wenig unterschiedlich sein können. 0,02ng/ml sind doch so wenig muss man da gleich die Verdopplungszeit herausrechnen ?

  2. #62
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    Nun versucht bitte nicht, einem Betroffenen seinen Krebs wegzuschwätzen.
    Nimmt man die 0.02, könnte es aufgrund der Rundung genauso 0.015 0der
    0.024 sein.
    Zählt man noch 50% Messfehler dazu, ergeben sich breit gestreute
    Werte. Ich überlass es jetzt Dir, nachzurechnen, welchen Einfluss das auf die
    VZ vom 15.07. bis zum 15.10.2017 habe. Versuchs mal mit Ausgangswerten
    von 0.01 bis 0.03ng/ml. Entscheidend ist das nicht.

    Und noch was: 0.02ng/ml ist nicht "wenig", sondern das Millionenfache
    des PSA, das einst die erste Krebzelle sezerniert hatte. Es scheint nur wenig,
    da es am Rande der Messgrenze liegt.
    Beim nur zehnfachen ist bereits eine Salvage-Bestrahlung empfohlen,
    und das wird Ralf noch in diesem Winter überschritten haben.

    Konrad

  3. #63
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    Da ich ja auch "Betroffener" bin will ich vielleicht nur ein wenig beruhigen. Ich seh auch jetzt noch nicht alles negativ. Wie du sehen kannst leb ich auch mit einem GS9 und mit anschließenden Rezitiv noch sehr gut. Und das soll weiter so bleiben.

  4. #64
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    Zitat Zitat von Hvielemi Beitrag anzeigen
    Hallo Hochländer
    Ralfs PSA hat innert eines Monates von 0.07 auf 0.09ng/ml zugenommen.
    Wie kommst Du darauf, dass sein PSA nicht steige? Das ist immerhin eine
    PSA-Verdoppelungszeit von 3 Monaten.
    Beachte, dass es nicht bei der einen Verdoppelung bleiben wird, und dass
    10 Verdoppelungen etwa einer Vertausendfachung gleichkommen!
    Überleg mal, wie dieser angeblich stillstehende PSA-Wert in zweieinhalb
    Jahren aussehen würde,

    Ein Krebs, der nicht wächst, ist ebenso irrelevant wie ein Pickel am Hintern.
    Aber diesen Krebs gibt es nicht, denn irgendwie muss der ja in die
    Prostata oder sonstwohin gekommen sein. Das geht nur durch Wachstum
    aus der einen mutierten Zelle, und zwar nach dem sattsam bekannten
    Muster der konstanten Verdoppelungszeit.

    Konrad
    Ich meinte nicht den jetztigen Stand sondern die Messungen am Anfang als die prostata noch vorhanden war.

  5. #65
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    Hallo zusammen,

    die ganze Sache passt irgendwie nicht: Nach RPE ein pT2b ohne befallene Lymphknoten und GS7a mit 20% 4-er-Anteilen und einem Initial-PSA von 4,1 ng/ml.
    Bei den Werte hätte ich -wenn nicht gar "Heilung"- zumindest viele Jahre der Ruhe erwartet, aber auf gar keinen Fall bereits im Jahr der RPE (nach 7 Monaten!) wieder einen PSA-Anstieg mit kurzer VZ.

    Im Befund findet sich außer dem Pn1 kein weiterer Risikofaktor, wurde hier evtl. bei der OP oder pathologischer Beurteilung "gepfuscht"? Vielleicht macht eine Zweitbeurteilung des entnommenen Organs Sinn,
    sofern die Ergebnisse therapeutische Konsequenz hätten?

    Ich finde, der PSA-Anstieg ist zu schnell für das RPE-Ergebnis.

    Viele Grüße
    Arne
    Meine Beiträge stellen KEINE FACHÄRZTLICHE AUSKUNFT, sondern die Meinung eines Betroffenen dar.

  6. #66
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    Hallo Arne
    Ich finde es auch zu schnell.Habe heute meinen Chirugen kontaktiert mit der Bitte das Entnommene Material nochmals untersuchen zu lassen.Mal sehen ob er sich zurück meldet.

  7. #67
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    Zitat Zitat von Arne80 Beitrag anzeigen
    Ich finde, der PSA-Anstieg ist zu schnell für das RPE-Ergebnis.
    Lieber Arne,
    das PSA war nach der RPE länger unter der Messgrenze.
    Wenn man den jetzigen Anstieg betrachtet, muss man davon ausgehen,
    dass auch unterhalb der Messgrenze ein Wachstum des Krebses
    stattgefunden hatte.
    Somit ist es gut möglich, dass die R1- oder N1-Situation, die man jetzt
    vermuten kann, nach der RPE noch gar nicht sichtbar war, weil zu klein.

    Was also soll man jetzt nachbeurteilen?
    Man weiss ja aus dem PSA-Verlauf, dass da wohl ein aggressiverer Krebs
    unterwegs ist.
    Ein klarares Mass als die PSA-Z gibt es hierfür nicht nach RPE.

    Konrad


    @Highländer
    Auch vor der RPE von Herr Bert war ein deutliches Wachstum sichtbar,
    allerdings zuletzt überlagert von einer Prostataentzündung, was zu dem
    Plateau bei etwa 4ng/ml geführt hatte.

  8. #68
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    Hallo zusammen.
    Leider steigt der Wert weiter auf jetzt 0,12
    Habe mit meinem Urologen vereinbart das wir bei der nächsten Erhöhung ein PSMA PET veranlassen in der Hoffnung was zu sehen, um entsprechend reagieren zu können.
    Habe auch mit meinem Operateur Kontakt aufgenommen.Er hat nochmal mit mir über die OP und das Ergebniss gesprochen.
    Für Ihn ist eine Metastasenbildung eigentlich ausgeschlossen und empfahl mir ab 0,2 eine lokale Bestrahlung durchführen zu lassen.
    Also wieder warten und sich verrückt machen.
    Wie gross ist eigentlich Tumormasse in dieser Grössenordnung?
    Welche Bestrahlart ist die richtige.?

    VG Ralf

  9. #69
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    Hallo Ralf,

    nach dem nächsten Anstieg wird dein PSA-Wert noch nicht hoch genug sein, um über ein PSMA-PET/CT eine wirklich profunde Aussage zur möglichen Lokalisation und Ausbreitung von Tumorzellen geben zu können. Hierfür müsste man wohl noch warten bis das PSA einen Wert von 1,5 bis 2,0 ng/ml erreicht. Hernach könnte man dann vielleicht gezielter entscheiden und behandeln.

    Andererseits besteht bei einer abwartenden Haltung die Gefahr einer weiteren Ausbreitung und Veränderung der Tumorzellen.

    Angesichts deines noch jungen Alters und des vermutlich doch aggressiver einzuschätzenden Tumorgeschehens als zunächst vermutet, wäre spätestens bei einem PSA von 0,2 ng/ml eine Salvage-Bestrahlung in Form einer IMRT eine sinnvolle Option. Um die Wirkung der Bestrahlung zu pushen, würde ich an deiner Stelle eine adjuvante und zeitlich befristete ADT zumindest in Erwägung ziehen. Ob auch die Lymphabflusswege mitbestahlt werden sollten, ist eine Glaubensfragen und ein Stück weit abhängig von persönlichen Einstellungen zu möglichen Nebenwirkungen. Bei deinem Krankheitsverlauf und den Überlegungen zu weiteren Therapien geht es, wie so oft, um die Abwägung zwischen maximaler Heilungschance und möglicherweise durch die weitere Therapie eintretenden Einschränkungen der Lebensqualität.

    Sicher keine leichte Entscheidung. Ich wünsche dir hierfür einen klaren unaufgeregten Kopf und kompetente ärztliche Unterstützung.

    LG
    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  10. #70
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    Zitat Zitat von Herr Bert Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen.
    Leider steigt der Wert weiter auf jetzt 0,12
    Habe mit meinem Urologen vereinbart das wir bei der nächsten Erhöhung ein PSMA PET ...
    Habe auch mit meinem Operateur Kontakt aufgenommen.
    Für Ihn ist eine Metastasenbildung eigentlich ausgeschlossen und
    empfahl mir ab 0,2 eine lokale Bestrahlung durchführen zu lassen.
    Also wieder warten und sich verrückt machen.
    Nein, nicht warten bis das PET was zeigt, sprich das Minirezidiv schon
    wieder erheblich gewachsen wäre, sondern bald bestrahlen,
    denn die 0.2ng/ml hast Du beim gegenwärtigen Verlauf schnell erreicht.
    Das bietet dir noch einmal eine echte Heilungschance.
    Bestrahlt würde wohl die Prostataloge.

    "Richtig" hierzu wäre wohl eine IMRT in 30 bis 40 Fraktionen.
    Präziser und bequemer weil schneller wäre eine SBRT** in wenigen Fraktionen.


    Guck dazu das Abkürzungsverzeichnis und das Basiswissen im
    gelben Link ganz oben auf dieser Seite.


    Carpe diem!
    Konrad


    **Welche Kasse was bezahle, weiss ich nicht.
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

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