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Thema: Mal wieder ein Neuer

  1. #71
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    Hallo Conrad und Ronald.
    Danke für Eure Antworten.Ich würde mich lieber heute als morgen bestrahlen lassen aber mein Urologe ist da noch zögerlich.Die Überweisung brauche ich natürlich von Ihm.Kann er das auch ablehnen?
    Werde ihn bei weiterem Anstieg bedrängen müssen.
    IMRT UND SBRT haben wir beides in der Nähe.
    VG Ralf

  2. #72
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    Mein Urologe hat auch gewartet bis ein Jahr vorbei war. Der wert war dann bei 0,2. Vielleicht hat das etwas mit der Wundheilung zu tun gehabt? Auch hat es dann vom CT, bei dem die Marker für die Bestrahlung gesetzt wurden, noch einmal 8 Wochen gedauert.

  3. #73
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    Was die Nebenwirkungen der Bestrahlung angeht, ist ein Jahr nach der Operation schon gut. Man sitzt zwischen den Stühlen. Je früher, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Bestrahlung wirkt aber dann oft mit entsprechend mehr Nebenwirkungen. Später nimmt die Wahrscheinlichkeit, das die Bestrahlung wirkt etwas ab, aber man lebt dann mit weniger Nebenwirkungen. Wenn es nach der Operation gut verheilt ist desto besser.

    Mein Vorschlag ist die Bestrahlung mit einer Hormontherapie zu kombinieren, das macht man bei einer Bestrahlung in der Primärsituation immer um die Wirkung zu verbessern. Dann kann man beruhigt mit der Bestrahlung nach Operation abwarten und hat nach ersten Studien auch die Wirkung der Bestrahlung in der Rezidivsituation verbessert.

    Georg

  4. #74
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    Hallo Georg
    Dauert die Hormontherapie über den Zeitraum der Bestrahlung oder darüber hinaus?
    Wie kann man dann erkennen ob die Bestrahlung anschlägt?
    Ich glaube das schon alles verheilt ist.Ich konnte nach 3 Monaten schon alles an Sport machen.Längere Radtouren auch kein Problem.
    Kontinenz und Erektion alles wie vorher.
    Was wird der Urologe sagen, der schon beim Wort Bestrahlung vor Übertherapie warnte oder bespricht man so was mit dem Strahlentherapeut?

  5. #75
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    Tumorboard

    Zitat Zitat von Herr Bert Beitrag anzeigen
    Was wird der Urologe sagen, der schon beim Wort Bestrahlung vor Übertherapie warnte
    oder bespricht man so was mit dem Strahlentherapeut?
    Das bespricht man weder mit dem Einen, noch dem Anderen,
    sondern man legt den Fall einem Tumorboard vor, wenn das der
    Urologe nicht von alleine tut (über die diesbezüglichen Usanzen
    in Deutschland bin ich nicht informiert).
    Im Tumorboard bringen Fachärzte verschiedener Richtungen Anregungen
    und Bedenken ein, bevor eine Empfehlung ausgesprochen wird.

    Zugang zum Tumorboard:
    Zweitmeinung an jedem grösseren Spital.
    Nur mal anrufen ...


    Carpe diem!
    Konrad
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  6. #76
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    Wann man bei einem Rezidiv nach Operation mit der Bestrahlung beginnt ist eine sehr häufige Frage. Ich glaube nicht, dass der Urologe oder der Strahlentherapeut dafür ein Tumorboard einschalten wollen.

    Ralf, ich würde das mit dem Strahlentherapeuten besprechen, so wie Du den Urologen schilderst wird der sagen: "das brauchen Sie nicht". Der Strahlentherapeut möchte allerdings oft möglichst schnell anfangen eh der Patient sich das wieder anders überlegt.

    Man fängt meist etwa drei Monate vor der Bestrahlung mit der Hormontherapie an, neoadjuvant heißt das dann. Nach Ende der Bestrahlung würde ich sagen etwa drei Monate bis sechs Monate bei Deinem Gleason Wert. Es gibt da keine harten Daten welche Dauer am besten ist, das entscheidet der Arzt nach seiner Meinung. Wenn Du jetzt mit Kontinenz und Potenz nach der Operation zufrieden bist, willst Du das durch die Bestrahlung doch nicht verschlechtern.

    Dein Urologe ist durchaus nicht allein mit seiner abwartenden Haltung. Ich habe irgendwo gelesen, dass die Urologen oft, trotz der vorliegenden Studien, lieber länger warten bis sie bei einem Rezidiv die Bestrahlung empfehlen. Die vorliegenden Studien sind retrospektiv, man kann sie auch etwas kritisch sehen. Hier sind die Wahrscheinlichkeiten aus einer neueren Studie angegeben. Hier ist ein Artikel zur Hormontherapie bei Salvage-Bestrahlung.

    Georg

  7. #77
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    Nach Rücksprache mit einem weiteren Urologen und heute einem Strahlentherapeut werde ich wohl übernächste Woche meine erste Bestrahlung beginnen.Bekomme aber nächste Woche nochmal einen aktuellen Wert vom Labor.Sollte er wieder angestiegen sein geht's los.Sollte er wiedererwarten nicht steigen oder niedriger sein warte ich natürlich noch.
    Bis dann.VG RALF

  8. #78
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    So, nun geht es leider doch los.
    Die letzte Messung war auch wieder eine Steigerung, so dass es jetzt am 22.01. mit der ersten Bestrahlung los geht.
    Was natürlich immer noch beunruhigt, dass es ins blaue ist.
    Hab mich so gut wie möglich vorbereitet mit täglichem Sport so das ich die Zeit vielleicht gut überstehe. Die möglichen Nebenwirkungen werde ich mal alle verdrängen und vermutlich auch ganz normal weiter arbeiten wie es eben so geht.Schaun mir mal.

  9. #79
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    Zitat Zitat von Herr Bert Beitrag anzeigen
    So, nun geht es leider doch los.
    Die letzte Messung war auch wieder eine Steigerung, so dass es jetzt am 22.01. mit der ersten Bestrahlung los geht.
    Was natürlich immer noch beunruhigt, dass es ins blaue ist.
    Hab mich so gut wie möglich vorbereitet mit täglichem Sport so das ich die Zeit vielleicht gut überstehe. Die möglichen Nebenwirkungen werde ich mal alle verdrängen und vermutlich auch ganz normal weiter arbeiten wie es eben so geht.Schaun mir mal.
    Ich wünsche Dir eine nebenwirkungsfreie Zeit, wie ich sie hatte. Den täglichen Sport hatte ich beibehalten, was sicherlich kein Fehler war!

    Gruß Achim

  10. #80
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    Ab wann erfolgt eigentlich die erste Messung des psa nach beendeter Bestrahlung?
    Muss sie dann schon in den 0 Bereich gefallen sein ?

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