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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schock: PCa und Blasenkcarzinom



Conobar
05.03.2008, 10:05
Ich hatte am 7.2.08 bereits in "Diagnosen und Therapien", Seite 3, darüber berichtet, aber keine Resonanz erhalten.
Bei der regelmässigen Routine-Ultraschalluntersuchung wurde in der Blase ein erbsengrosser Tumor entdeckt. Aussage meines Urologen: " Ist selten gutartig, am besten sofort raus." Dann das Übliche: Blasenspiegelung, um die Diagnose zu manifestieren. Äusserst schmerzhaft, da meine Harnröhre verengt ist. Überweisung ins Krankenhaus : Tumorentfernung durch die Harnröhre,Schlitzen der Harnröhre, wegen Verengung, 1 Woche Katheter, starke Schmerzen.
Befund: Blasencarzinom....papillär strukturiertes Urothel,...nicht invasiv, ....UICC Klass. pTa, G 2.
Heisst: Alle 3 Mon. Nachkontrolle durch Blasenspiegelung. Möglichkeit des Wiederauftretens: 70 %. Therapie: Keine.
Musste ich erstmal verdauen, bin jetzt zu Hause, um mich auszukurieren.
Während des Krankenhausaufenthalts kam der Befund meines Cholin 11 PET/CT`s, welches ich in der Woche zuvor in der UNI-Klinik Essen habe machen lassen:
Nur das Wichtigste: ...keine pathologisch vergrößerten und vermehrt metabolisierenden Lymphknoten...die Prostata misst 42 X 34 mm mit einzelnen Verkalkungen, und gering vermehrter Traceranreicherung,(max. SUV ca.1,5). Geringe fokale Tracermehranreicherung des Anakanals ohne morphologisches Korrelat (ima 2/258, max. SUV 1,6).
Blase: Kontrastmittelaufnehmende Raumforderung in der Harnblase links dorsal ohne gesteigerte Cholinaufnahme, vereinbar mit dem bekannten Blasencarzinom.
Es handelt sich bei dem Blasencarzinom um ein einen eigenständigen Tumor, ohne Zusammenhang mit dem Prostatacarzinom.
Das PCa Patienten häufig einen Blasentumor entwickeln, und umgekehrt, war mir bekannt. Da mir aber die Gefährlichkeit eines Blasentumors bekannt ist, war ich natürlich erstmal geschockt, hat mich aber bestärkt in der Ansicht, die ganze Sache jetzt mit systemischen Therapien anzugehen.
Mittlerweile lebe ich seit 4 Jahren mit meinem PCa, bei einem aPSA von 29 ng/ml,nach DHB bin ich weder impotent noch inkontinent, bis jetzt sind keine (sichtbaren) Metastasen diagnostiziert worden. Das PSA scheint sich einzupendeln, liegt nach letzter Messung bei 9,8 ng/ml. Agressive Therapien lehne ich ab, die diesbezüglichen schlechten Erfahrungen im Umfeld werde ich hier nicht darstellen, um andersdenkende Betroffene nicht zu verunsichern.
Ich bin jetzt auf der Suche nach alternativen Therapiemöglichkeiten. Hat jemand Erfahrung mit der Misteltherapie? Soll gerade beim Blasencarzinom erfolgversprechend sein und wird angeblich von den ges. Krankenkassen bezahlt? Meine Ernährung habe ich schon länger auf bekannte Weise umgestellt, beste Blut(Leber)werte,umständehalber gehts mir relativ gut. Mein Hauptproblem ist meine angeschlagene Psyche...
An Medikamenten nehme ich z.Zt. nur Avodart, Nahrungsergänzung nur Granatapfelelixier, Vit.C, E, Chrisin
MfG und allen Betroffenen alles Gute
Klaus

hartmuth
05.03.2008, 14:33
Hallo Klaus,
leider kann ich zu Deinem Blasenkarzinom nichts Hilfreiches beitragen. Ganz schön Kacke, wenn so was dazu kommt. Wie oft läßt Du die Routine-Ultraschall-Untersuchung machen?
Dich in komplementäre oder alternative Therapien einzuarbeiten und hier Versuche zu starten ist auf jeden Fall richtig. In verschiedensten Beiträgen wurde hier im Forum von solchen Möglichkeiten berichtet und Informationen gegeben. Vielleicht meldet sich der eine oder andere mit handfesten Tipps.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute.
Gruß Hartmut

Anonymous1
05.03.2008, 15:19
Ich bin jetzt auf der Suche nach alternativen Therapiemöglichkeiten. Hat jemand Erfahrung mit der Misteltherapie? Soll gerade beim Blasencarzinom erfolgversprechend sein und wird angeblich von den ges. Krankenkassen bezahlt?

Hallo Klaus,

die Misteltherapie ist anerkannt. Das heißt, dass ein Rezept dafür von der Krankenkasse übernommen wird.

Über Sinn und Unsinn dieser Behandlung wurde auch hier im Forum schon diskutiert. Mit wenig Aussagekräftigem. Ist ja auch klar, denn es wird kaum jemand geben, der von sich behaupten kann: Das isses, die Mistel hat mich gesund gemacht. Die Mistel soll das Immunsystem stärken oder unterstützen und ist deshalb nur eine begleitende Maßnahme zur eigentlichen Behandlung. Es ist dann bei Erfolgen schwierig, abzugrenzen, welchen Anteil die Mistel am Erfolg hatte.

Wie ein bekannter Mann aus Hamburg-Altona darüber denkt, kannst Du dem folgenden Artikel entnehmen.



Sinn und Unsinn der Misteltherapie

Autor: Prof. Dr. med. Ulrich Kleeberg, Hämatologisch-onkologische Praxis Atona (HOPA)

„Sickness is neither a blessing nor a punishment but, rather, an objective, usually random occurence that must be faced with logic and science and truth.“ Susan Sontag [1]

Einen logischen, wahrhaftigen und wissenschaftlich fundierten Zugang zur Krankheit zu finden, Kranke vor Schaden zu bewahren ist Grundlage und Verpflichtung ärztlichen Handelns. Betroffenheit verleitet leicht zu spirituellen Fehlschlüssen, so u. a. bezüglich Krankheitsursache und Widerstandsvermögen, oft gepaart mit der Überzeugung, durch einen eigenen Beitrag die Genesung effektiv unterstützen zu können. Statt dies aktiv durch Lebensführung und Ernährung zu realisieren, ist der passive Griff zu „komplementären und alternativen Methoden“ (KAM) bequemer, noch dazu, wenn dies von einem irregeleiteten Parlament in Gesetzesform sanktioniert (Gesundheitsstruktur- Gesetz des Deutschen Bundestages 1992 zu besonderen Heilmethoden), europaweit als Unikum zulasten der Solidargemeinschaft finanziert und aggressiv beworben wird. Pluralismus in der Medizin zu erhalten wird in Deutschland höher bewertet, als die Wirksamkeit von Medikamenten wissenschaftlich korrekt nachzuweisen.

„Evidenz-basierte Medizin (EBM)“ solle durch „Erkenntnis-basierte Medizin (Cognition-based Medicine, CBM)“ ergänzt und Patientenpräferenzen in den Vordergrund gestellt werden [2]. Untersuchungen hierzu zeigen international ein einheitliches Bild: Tumorpatienten und deren Angehörige, die sich mit dem Schicksal der Erkrankung nicht abfinden und nichts unversucht lassen wollen, aber auch wegen unerwünschter Begleiteffekte der „Schulmedizin“ hinsichtlich deren kurativer und palliativer Zielsetzung skeptisch sind, fordern „natürliche“ Alternativen zur „Stärkung des Immunsystems“ [3]. Dies geschieht nicht selten mit forderndem Unterton, verbunden mit irrationalen Vorstellungen über die Vorenthaltung wirksamer Behandlungsoptionen und über sich vermeintlich kontrovers gegenüberstehende medizinische Lager gleichwertiger Effektivität [4].

Je nach Altersgruppe, Geschlecht, Tumorentität und Nation sucht ein substantieller Anteil der Krebskranken Kontakt zu unkonventionellen Therapieverfahren umstrittener Wirksamkeit, wobei in kuriosem Gegensatz zur Bewertung der evidenzbasierten Maßnahmen die Risiken der KAM verharmlost werden [5, 6]. Nur ein kleiner Teil der Tumorkranken sieht die KAM als echte Alternative zur naturwissenschaftlichen Behandlung [7]. Indizien für den zusätzlichen Bedarf an KAM sind vor allem die mit Krankheit und Behandlung verbundene Pein, von Sorgen über Angst bis zur (latenten) Depression reichend, weibliches Geschlecht, gestörte Partnerschaft sowie höhere Bildung und ein höherer Sozialstatus [7–10].

Ärztlicherseits werden mangelnde Zuwendung und eine Therapie des Tumors statt der Behandlung des kranken Menschen beobachtet [11]. Bemühungen, die Wirksamkeit von KAM gemäß den Prinzipien der EBM zu belegen, blieben ohne nachvollziehbaren bzw. reproduzierbaren Effekt, abgesehen von subjektiv empfundener Besserung der Lebensqualität [12–15]. Dies schließt zahllose Publikationen zu Mistelpräparaten mit ein. Gegründet auf die religionsphilosophischen Überlegungen von R. Steiner (1861–1925) wird der seit Jahrtausenden als Panazeum genützte Saprophyt zur anthroposophischen Medizin gegen Krebs und chronische Erkrankungen eingesetzt: „Die Mistel übernimmt als äußere Substanz dasjenige, was wuchernde Äthersubstanz beim Karzinom ist, verstärkt dadurch, dass sie die physische Substanz zurückdrängt, die Wirkung des astralischen Leibes, und bringt dadurch den Tumor des Karzinoms zum Abbröckeln, zum In-sich- Zerfallen“ [16].

Untersuchungen zum Wirksamkeitsnachweis von Mistelpräparaten sind nahezu ausschließlich retrospektive oder seltener prospektive Beobachtungsstudien sowie retrospektive Datensammlungen. Die Auswertungen erfolgten überwiegend von den Präparateherstellern und schlossen vielfach bereits zuvor publizierte Ergebnisse mit ein. Überprüfungen der Datenflut zeigten, dass adjuvante und palliative Indikationen, Tumorentitäten und deren Stadien unkontrolliert zusammengeführt und die Misteltherapie teils alleine, teils simultan zu operativen, strahlen- und chemotherapeutischen Maßnahmen eingesetzt wurden [12–15]. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) wurden verharmlost [14]. In den Hunderten von Publikationen finden sich lediglich zwei prospektiv-randomisierte und kontrollierte Studien zur Wirksamkeit in der adjuvanten Indikation.

Die Arbeitsgruppe Melanom der EORTC [17] führte von 1987 bis 1992 eine internationale prospektive, randomisierte Phase-IIIStudie durch, um den Effekt einer adjuvanten Therapie mit rInterferon-Alpha, rInterferon- Gamma oder Iscador® im Vergleich zu einer unbehandelten Kontrollgruppe zu überprüfen. Nach einer medianen Beobachtungszeit von über 8 Jahren an 830 Patienten mit prognostisch ungünstigen Melanomen nach Resektion des Primärtumors (> 3 mm Tumor- dicke) oder regionaler Tumorlymphonodektomie in kurativer Intention, bestand kein signifikanter Unterschied: Die Zeit bis zum Tumorprogress (TTP) sowie die gesamten Überlebensraten unterschieden sich nicht signifikant voneinander, allerdings ergab sich ein grenzwertig ungünstiger Trend bei der Mistelgruppe.

Entsprechende Ergebnisse fanden sich bei Patienten mit Plattenepithelkarzinomen der Kopf-Hals-Region: 477 in kurativer Intention operierte und nachbestrahlte Patienten wurden prospektiv in eine mit Mistellektin-1 und eine unbehandelte Kontrollgruppe randomisiert. Die krankheitsfreien und Gesamtüberlebensraten nach fünf Jahren waren identisch [18].

Es fanden sich auch keine Unterschiede hinsichtlich der Lebensqualität oder zellulärer Immunreaktionen; Parameter, die in der Mistelwerbung besonders betont werden. In der palliativen Situation Misteln zur Besserung der Lebenserwartung (TTP bzw. Überlebensdauer) einzusetzen wird inzwischen auch von deren Protagonisten verneint. Hersteller verweigern daher eine entsprechendeTeilnahme an wissenschaftlich kontrollierten, prospektiv-randomisierten Phase-II-Studien. Die günstigen Auswirkungen, wie sie immer wiederholt werden, lassen sich durch unspezifische Effekte erklären, wie sie in der Abb. erläutert werden (variiert nach H. Heimpel für die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) 1998).


http://www.krebsgesellschaft.de/portal/pics/publikationen/forum/forum_web/Forum_04_06_Misteltherapie_1.jpg
Abb.: Misteltherapie: Wirkung belegt durch Naturwissenschaft oder Geisteswissenschaft?

Neben Patienten mit Melanomen, Kopf- Hals-Karzinomen bestehen insbesondere auch malignen Hämoblastosen Kontraindikationen für den Einsatz von Mistelpräparaten. Bei Letzteren insbesondere wegen möglicherweise proneoplastischer immunologischer Effekte [19]. Hinzuzufügen sind wegen der ontogenetischen Verwandtschaft von Naevozyten zu Zellen des Neuralrohrs auch Patienten mit primären Hirntumoren. Nicht zuletzt auch wegen relevanter UAW ist beim Einsatz von Mistelpräparaten wie anderer unspezifischer Immunmodulatoren bei Tumorkranken grundsätzlich Zurückhaltung geboten [14]. In jedem Fall sollte bei einer simultanen Anwendung von KAM neben Endokrinologika und Chemotherapeutika wegen möglicher Interaktionen der behandelnde Onkologe und kooperierende klinische Pharmazeut informiert und konsultiert werden. Die 10 Indizien für Quacksalberei sind in der Tabelle aufgeführt [20]. Der Verdacht wird umso wahrscheinlicher, je mehr der Beschreibungen zutreffen.


http://www.krebsgesellschaft.de/portal/pics/publikationen/forum/forum_web/Forum_04_06_Misteltherapie_2.jpg
Tabelle: 10 Indizien für Quacksalberei


Wissenschaftliche Integrität und Ehrlichkeit gegenüber unseren Patienten fordern ein Eingehen auf deren Not. Hoffnung zu schaffen, auch in ausweglosen Situationen, sich um die Bedürfnisse der Kranken und ihrer Angehörigen zu kümmern, zeichnet den qualifizierten Onkologen aus.

Den Artikel erhielt ich per Mail, deshalb ich ich keine Quellen-Angabe machen.

Gruß Dieter

Wolfgang aus Berlin
05.03.2008, 17:32
Die günstigen Auswirkungen, wie sie immer wiederholt werden, lassen sich durch unspezifische Effekte erklären, wie sie in der Abb. erläutert werden (variiert nach H. Heimpel für die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) 1998).


http://www.krebsgesellschaft.de/portal/pics/publikationen/forum/forum_web/Forum_04_06_Misteltherapie_1.jpg
Abb.: Misteltherapie: Wirkung belegt durch Naturwissenschaft oder Geisteswissenschaft?

Hallo Dieter, hallo Klaus,

gerade gestern habe ich einem Bekannten, der auf "Germanische Neue Medizin" schwört, genau das versucht zu erklären, was der Tenor des von dir zitierten Beitrages ist. Es sind unspezifische Effekte, u.a. Placebo.

Und, beim Absetzen bestimmter schulmedizinischer Behandlungen, wie Chemo, verbessert sich logischerweise das Befinden, weil die Nebenwirkungen wegfallen (siehe auch Dr. Kremer-Beispiele der SHG Düsseldorf). Ein Nutzen der komplementären oder alternativen Therapien ist damit noch lange nicht bewiesen. Dies trifft auch auf, in diesem Forum diskutierte Außenseitermethoden, wie Quark-Öl-Therapie, Hulda Clark und andere zu.

Hallo Klaus,
da aber auch ein, Zitat: "psychischer Effekt durch Annahme medikamentöser Wirkung", ein Effekt ist, kann ich mir vorstellen, dass eine Misteltherapie einen Nutzen hat. Ich selbst nehme auch sehr viele Nahrungsergänzungsmittel, von denen häufig nicht klar geklärt ist, wie und ob sie wirken. Da ich daran glaube, habe ich mindestens 10 bis 30 Prozent "Placebovorteil". Lt. einem Spiegel-Artikel kann der Placeboeffekt u.a. eine Stärkung des Immunsystems bewirken, und ist somit messbar. Es gibt auch Operationen, für die nur Placebowirkung nachgewiesen wurden (Kniespülung) und andere praktisch nur in diesem Bereich wirkende Behandlungen (Hörsturz).

Dass du psychische Probleme hast, kann ich mir vorstellen. Vielleicht hilft es, an andere zu denken, denen es noch schlechter geht.

Viel Erfolg und gute Gesundheit
Wolfgang

Conobar
05.03.2008, 19:54
Zunächst einmal danke für die Beantwortung meiner Frage...

Mein Hauptproblem bei der ganzen Geschichte sind die extrem unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen sowohl von Betroffenen als auch von Ärzten, und die unterschiedlichsten Krankheitsverläufe.
Wird wohl jedem so gehen...
Der eine lehnt Vitam A Zufuhr als kontraproduktiv ab, der andere schwört drauf...das gleiche gilt für Vit. C, Selen,Mistel,Fischöl ....der eine läst sich operieren, ist impotent und inkontinent, stirbt nach 2 Jahren, der andere bei schlechteren Prognosen wird 90 Jahre alt, ohne nennenswerte Einschränkungen, der Andere lebt nach einem PSA von 49 nur mit HB schon 12 Jahre, ein anderer wird nach 6 Jahren hormonrefrectär, u.s.w. , u.s.w.
Es gibt Urologen, die ab einem PSA von 10 grundsätzlich nicht mehr operieren, der andere rät bei einem PSA von 30 noch zur OP.
Wenn ich mir den Bericht von Dr. med Friedrich Douwes in KISP / Texte ansehe, erscheint mir seine Schlussfolgerung am logischsten:
Das Prostatacarcinom entsteht mit zunehmenden Alter durch die Disharmonie zwischen Testosteron und Östrogen, Umwelteinflüsse werden den Rest dazu beitragen.Junge Männer mit hohem Testosteronspiegel erkranken nicht am PCa. Warum nicht hier mit der Therapie ansetzen? Oder zumindest in die Therapie mit einbeziehen? Hat vielleicht jemand Erfahrung mit der Normalisierung des Progesteronspiegels? Oder Ausgleich von Testosteron und Östrogenspiegel? Kein Urologe , von mir darauf angesprochen, hat sich jemals dafür interessiert. Am besten sofort ab ins Krankenhaus , und RPe. Folgeschäden? Wird schon schon nix passieren...Einwände? : kein Interesse. Bangemachen ist angesagt: sie werden schon sehen, was sie davon haben. Ich habe sie kennengelernt, in den Selbsthilfegruppen, denen " nix passiert ist". Hat mir auch gereicht, die Woche im Krankenhaus, "mal eben" durch die Harnröhre einen Tumor rauskratzen....Deshalb: alle alternativen Therapien versuche ich als "rettenden Strohhalm " anzusehen...und bin dankbar über jeden Ratschlag, der vielleicht bei dem einen oder anderen zum Erfolg geführt hat.
Immerhin lebe ich schon 4 Jahre ganz gut mit meinem Untermieter, das dazugekommene Blasencarzinom macht die ganze Geschichte allerdings nicht leichter.
MfG Klaus