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Thema: Bleibelastung in Kurkuma

  1. #1
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    Bleibelastung in Kurkuma

    In einer Studie der Stanford University wurde herausgefunden, dass Kurkuma-Produzenten in Bangladesch – einem der Hauptanbauländer – mit einer bleihaltigen Verbindung die gelbe Farbe von Kurkuma intensivieren.

    https://www.businessinsider.de/wisse...urkuma-2019-9/
    Zitate:
    …. Eine beunruhigende neue Studie legt nahe, dass einige Produzenten in Bangladesch regelmäßig eine bleihaltige chemische Verbindung verwenden, um das Gewürz strahlend gelb erscheinen zu lassen…..

    Nachdem die Stanford-Forscher herausgefunden hatten, dass die Praxis auch heute noch angewandt wird, führten sie eine chemische Analyse von 524 Proben Kurkuma, Pigmenten und Erde aus ganz Bangladesch durch. Dabei entdeckten sie Bleikonzentrationen, die den nationalen Grenzwert bis zu 500 Mal überschritten, mit durchschnittlich 690 Mikrogramm Blei pro Gramm Kurkuma. Der Studie zufolge ist das Kurkuma in Bangladesch der Hauptverursacher für erhöhte Blutbleiwerte in der Bevölkerung. Das Gewürz wird von dort aus aber auch in zahlreiche Länder exportiert. „
    „Blei ist ein Neurotoxin, das ernsthafte gesundheitliche Schäden verursachen kann, wenn es in die Lebensmittelversorgung gelangt….“

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    Hauptbetroffene der hohen Bleikonzentrationen sind vor allem die Bewohner von Bangladesch, die viel Kurkuma, z. B. in Currys verzehren.


    Da ich das NEM „Kurkuma-Kapseln“ häufig verwende, habe ich bei meinem Kurkumakapsel-Hersteller nachgefragt.

    Auszug aus seiner Antwort:
    Jede Charge des in unserem Produkt XXXXXXXX eingesetzten Kurkuma - Extraktes wird auf Schwermetalle, darunter auch Blei, Pestizide und Mikrobiologie untersucht. Nur wenn alle Untersuchungsergebnisse einwandfrei sind, wird der Extrakt von uns verarbeitet.“

    Das klingt beruhigend, aber es gibt etliche weitere Hersteller, die unseren NEM-Markt beliefern.

    Deshalb sei demjenigen, der gerne Kurkumapräparate als NEM verwendet, angeraten, sicherheitshalber beim Hersteller nachzufragen!

    Franz



  2. #2
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    Hallo Franz,
    nehme Kurkuma Extract schon länger in unregelmässigen Abständen. Bezogen habe ich es immer als Extract in Pulverform von der Fa. Dr. Feil , dieses
    wird aber nicht mehr vertrieben , nur noch in Kapselform. Meine Dosis waren 4 gr, täglich.
    Ich nehme jetzt seit 5 Wochen täglich 8 gramm ,an 6 Iagen die Woche Kurkuma-Extract in Pulverform der Fa. Blackburn Distributions ,beziehe dieses aus England.
    Habe soeben auch eine Anfrage gestartet, bin auf die Antwort gespannt,
    Richard

  3. #3
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    Hallo Richard,
    Kurkumaextrakt aus Kapseln soll besser aufgenommen werden als in Pulverform.

    Kurkuma als NEM,
    - das nehme ich zum einen wegen der Gelenke.
    In der Kombination mit Weihrauchkapseln konnte ich meine Gelenkbeschwerden, die einige Zeit nach ADT-Beginn in fast allen Gelenken (Knie, Fuß, Arm, Finger) auftraten, zum Verschwinden bringen.
    Aktuell habe ich seit kurzem wieder Gelenkprobleme in den Fingern (Morgensteife), was mich wundert, da die Finger im Gegensatz zu den anderen Gelenken viel weniger belastet werden. Meine tägliche Kurkumadosis behalte ich erst mal bei, versuche es mit einer für Gelenke gesünderen Ernährung und lasse meine Fingergelenke vom Arzt begutachten.

    - Und es gibt mehrere Studien, in denen festgestellt wurde, dass Kurkuma-Extrakte positive Auswirkungen auf den Verlauf der Krebserkrankung, zumindest für einige Zeit haben. Wenn es so sein sollte, ich habe nichts dagegen.

    Franz

    PS: Wer unter Gallensteinen leidet, sollte auf Kurkuma verzichten.


  4. #4
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    Wenn man das Kurkumapulver nimmt ist es wichtig es zu binden, ich nehme dazu ein gutes natives Olivenöl und Pfeffer.
    Die 8 gr. Kurkumamischung teile ich auf 3 Portionen am Tag ein , man sollte es nicht auf einmal nehmen.
    Um auf diese Dosis zu kommen müsste ich am Tag mind. 18 Kapseln nehmen .

    Richard

  5. #5
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  6. #6
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    Guten Abend

    vielleicht möchte jemand zu folgendem Präparat etwas sagen :

    effective nature Curcumin Forte Kapseln - Natürlicher Extrakt aus der Kurkumawurzel, Sehr hohe Bioverfügbarkeit durch Mizellen-Technologie

    Die Bioverfügbarkeit liegt beim 185 fachen - das sollte doch eigentlich ein top Wert sein ?
    Ich stell hier mal einen Link ein, betone aber , das dies keine Werbung sein soll.

    https://www.myfairtrade.com/curcumin-forte.html

    Reiner

  7. #7
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    Hallo Reiner,

    zur Mizellen-Technologie Infos von Prof. Jan Frank, Ernährungsforscher an der Universität Hohenheim. Textteil und erläuternder Vortrag.
    https://www.bundesregierung.de/breg-...ilkraft-423262

    Seit Jahren sucht Frank in vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekten nach Wegen, wie es das Gewürz besser in die Zelle schafft. Eine Möglichkeit fand er dadurch, dass er Curcumin in Stoffe verpackt, die der Körper leichter aufnimmt. Mit Mizellen, kleinen Bläschen, lassen sich fettlösliche Nährstoffe so verpacken, dass sie in wässrige Umgebungen - zum Beispiel ins Zellinnere - aufgenommen werden


    Franz

  8. #8
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    Guten Morgen Franz,
    danke für den Artikel, den kannte ich noch nicht. Ich suche den Nachweis,wie man auf die Aussage " 185 " mal bessere Bioverfügbarkeit , kommt.
    Da ich viele NEM nehme, versuche ich alles über eine gute Bioverfügbarkeit der einzelnen NEM herauszufinden. Wenn schon zig Tabletten , dann sollte es auch einen Wert haben.
    MIt den Zusatzstoffen ist das auch so eine Sache. man muß schon genau lesen, was wo enthalten ist.

    Reiner

  9. #9
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    Hallo Reiner,
    der Wert von "185" wird gelegentlich von Frau Prof. Dr. Karen Nieber erwähnt. Quellen habe ich bisher zu diesem Wert nicht gefunden.
    Frau Prof. Dr. Karen Nieber war Ord. Universitätsprofessorin für Pharmakologie und Toxikologie am Institut für Pharmazie der Universität Leipzig und ist seit 2014 emeritiert.

    Zu Kurkuma äußert sie sich z. B. in
    https://www.pharmazeutische-zeitung....k-kommt-es-an/

    Franz

  10. #10
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    Hier die von mir unkommentierte Quelle (da gerade unter Zeitdruck) in der der Wert "185" erwähnt wird.

    AUC ist die Größe, durch welche die Bioverfügbarkeit eines Pharmakons ausgedrückt wird

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5325852/


    Franz

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